Idee


Wie kommt man darauf, aus ausgemusterten, nicht mehr sprungtauglichen Fallschirmen Mode und Accessoires zu machen? Ganz einfach: Man springt 12 Jahre Fallschirm, liegt in der Packhalle des Sprungplatzes und packt seinen Schirm, und der Blick fällt dabei auf einen armen, alten und verlassenen Fallschirm in einer blauen Mültüte. "Der hat fertig", so die Auskunft des Besitzers. "Ab in den Keller".


Das hat der Schirm nun echt nicht verdient, denke ich so bei mir. Fliegt dich jahrelang sicher durch die Gegend, hat es dir ermöglicht die Welt von oben zu sehen und dann sowas. Hat dir zigmal das Leben gerettet, hat mit dir alle Höhen und Tiefen durchgemacht. Ist getränkt mit Euphorie, Adrenalin, Freude und Leid, Tränen, Schweiß, Siegen und Niederlagen, Wut, Verzweiflung und Freude am Sport.

Also, das kann sein Ende nicht sein, das ist zu schade, hat er nicht verdient, denke ich mir so. Du gibst dem Schirm jetzt ein zweites Leben oder besser gesagt, einen zweiten Flug, eben einen "SECOND FLIGHT". Du zeigst ihm jetzt die Welt von unten, die Metropolen der Welt.
Du wirst ihn recyceln und aus ihm Fashion und Taschen machen - so. Ich also nicht faul, habe sofort diesen armen alten Rentnerschirm vom Besitzer gekauft. Er ist übrigens knallgrün!

PRODUKT

Ich verarbeite ausschließlich alte Sportfallschirme, die nicht mehr gesprungen werden dürfen. Jedes in Deutschland handgenähtes Accessoire oder Bekleidungsteil ist ein UNIKAT!
Bei Fallschirmen handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Polyester.
Ebenso werden die Fangleinen, der Slider (Öffnungs- Bremstuch), die Pods (Packtaschen) von Hauptschirm und Reserveschirm sowie Tragegurte und orig. Metallteile verwendet.

Erkennungsmerkmal ist das ausgefallene Labeling, welches den Fallschirmen nachempfunden ist. Ein großes oranges "Warning" Label gibt Auskunft über den verarbeiteten Schirm und die Stückzahl der hergestellten Kleidung. Jedes Teil trägt ein auffälliges "Pillow-Label", welches wie das Trennkissen für die Notfallverfahren gearbeitet ist.